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Englandfahrt 2019 - Sind wir bald da?

Die Englandfahrt der Jahrgangsstufe 8 begann zuversichtlich – alle Schülerinnen und Schüler waren anwesend. Keiner hatte seinen / ihren Pass vergessen (dies erfreute die Lehrkräfte), einige Eltern sind pünktlich zur Verabschiedung erschienen. Das Warten auf den Bus ging dann allerdings in die Verlängerung: Ein Stau und die engen Straßen bereiteten unserem Busfahrer einige Kopfschmerzen. Glücklicherweise konnten einige Väter, die im Umfeld der Schule wohnen, den Busfahrer zu einem alternativen Sammelpunkt dirigieren. Mit 30-minütiger Verspätung konnte die Fahrt beginnen und das Zittern ging los: Würden wir es noch rechtzeitig nach Calais zur Fähre schaffen? Oder würde uns ein weiterer Stau einen Strich durch Rechnung machen?

Warten auf den Bus

 

Die Spannung der Schüler zeigte sich nach 20 Minuten: „Sind wir bald da?“           
Um 15:20 Uhr konnten wir die Frage dann bejahen. Dann allerdings begann das nächste große Warten – das auf die Fähre in Calais. Die Schüler zeigten sich selten so respektvoll wie beim Anblick der Grenzpolizisten.

Warten auf die Grenzkontrolle

 

Die Aufregung ließ auf der Fähre endlich nach und ging in Entspannung über. Leichte Anzeichen von Reisekrankheit konnten überwunden werden.

Nächstes Mal fliege ich lieber!

 

In England angekommen wurden den Schülern bewusst, dass es hier noch viel Landwirtschaft gibt.

Schafe so weit das Auge reicht

 

Prompt kam die Frage: „Wie groß ist denn Hastings?“ Einen ersten Einblick erhielten die Schüler nach dem Abendessen im Restaurant des Hotels am Strand. Eine endgültige Beantwortung der Frage soll morgen geklärt werden.           

Wie kalt ist das Wasser?

 

Hastings

Heute standen auf dem Plan: Eine durch alteingesessene Einwohner geleitete Gruppenführung durch Hastings, der Besuch der Schmugglerhöhlen, eine Stadtrallye, in der die Schüler ihre soeben erworbenen Ortskenntnisse anwenden konnten, sowie die Erkundung der Stadt auf eigene Faust. Hier wurden zum einen die Geschäfte und Eisbuden geplündert, gleichzeitig erhielten zwei Schülerinnen näheren Kontakt zum einheimischen Geflügel (Seemöwen), die sich sehr an ihren Pommesstäbchen interessiert zeigten. Dies beeindruckte einen weiteren Schüler so sehr, dass er sein Eis nur noch mit Vorsicht aß. Beim Abendessen stellten wir fest, dass keiner mit der intensiven Sonneneinstrahlung gerechnet hat. Werden wir heute Nacht schlafen können?

 

Brighton

Hallo, wir sind es wieder. Heute war ein toller Tag. Nach Besichtigung von Beachy Head und Seven Sisters (eine der schönsten Aussichtspunkte in England)

fuhren wir nach Brighton, um erst im SEA LIFE Aquarium

und dann am berühmten Pier zu erfahren, wie Engländer ihre Freizeit verbringen.

Erneut mussten sich tapfere Schüler gegen die Angriffe von hungrigen Möwen ergebnislos verteidigen. Auf der Opferseite: ein Crêpe und eine Eiskugel. Jetzt freuen wir uns auf den Höhepunkt unserer Reise – London. Die meistgestellte Frage des Tages: „Sind wir bald da?“

 

London

Hallo, hier sind wir wieder, leider zum vorletzten Mal. Dieser Tag brachte viel Aufregung. Zunächst wollten einige ihr Schlafkissen nicht im Stich lassen. Dann folgte bei den Lehrern die bange Frage: „Schaffen wir unsere Verabredung mit dem Schiff?“ Dank unseres Busfahrers waren wir pünktlich in London, bestaunten den Meridian in Greenwich

und konnte um 13.10 Uhr das Schiff besteigen (diesmal verfolgte uns keine Möwe). Nach einer 70-minütigen Fahrt, an der wir an den wichtigsten Besichtigungspunkten entlang der Themse fuhren, bestaunten wir als letztes den Buckingham Palace.

Frage: „Ist die Königin da und kommt sie denn auch mal ans Fenster?“ Anschließend kam der Höhepunkt für die Lehrer: Kriegen wir 27 Schüler nicht nur heil in die Tube (U-Bahn), sondern auch wieder heraus? Glücklicherweise hatten wir tatkräftige Unterstützung durch unseren Busfahrer, der sich zufälligerweise am Buckingham Palace aufhielt. Fazit der Lehrer: Nie waren die Schüler so folgsam wie in der U-Bahn. Eine letzte Überraschung erwartete das Geburtstagskind unserer Gruppe: Während des Abendessens wurden die Lichter gelöscht und eine Torte mit einer brennenden Kerze hereingetragen. Jetzt haben alle nur noch eine Sorge: Reichen die Süßigkeiten für die Rückfahrt?

 

Rückfahrt

Hallo, wir sind es wieder. Diesmal zum letzten Mal (versprochen). Nach dem Aufstehen (6 Uhr!) und einem schnellen Frühstück begann die Rückfahrt. Es war auffallend still (für die nächsten zwei Stunden). Zehn Minuten, nachdem wir losfuhren, begann sich der Himmel, der in den vier Tagen unserer Anwesenheit für zahlreiche Sonnenbrände sorgte, zu trüben und es regnete (vor Freude oder vor Trauer, weil wir abfuhren?). Auf der Fähre wurden auch die vernünftigsten Schüler ihre letzten Pounds los. Die erste überraschende Frage, als wir wieder in den Bus einstiegen: „Wann sind wir da?“ Nun beginnt eine ganz normale Busfahrt mit Jugendlichen. Wir melden uns wieder, wenn wir ankommen.

Letzter Zwischenhalt: Höhepunkt des Tages ist der Besuch eines McDonald’s. Jetzt ist auch der letzte Schüler zufrieden.
Es ist X Uhr, alle sind wohlbehalten angekommen und mindestens zwei Personen freuen sich auf ihren wohlverdienten Feierabend…. Bis zum nächsten Mal.

 

Neu an der RHR - "Coolness Training"

„Coolness- Training“, 8 x dienstags von 14-15.30 Uhr, für die Klassen 5, unter der Leitung eines erfahrenen Trainers.

In den Trainingsstunden wird mit Bewegung und Spaß, aber auch mit Provokation und Konfrontation geübt, seine sozialen Fähigkeiten zu stärken und zu steigern.

Es geht um unter anderem um das „erkennen“ und „verteidigen“ eigener Grenzen, auch mal  „nein“ sagen können und einen „Plan B“ zu haben, wenn es mal schwieriger wird.

Sollte dieses Training erfolgreich angenommen werden, wird die Weiterführung auch für die höheren Jahrgänge geplant. Lassen wir uns überraschen…

 

Skifahrt nach Mallnitz

22.02.19 - 02.03.19

Die erste Skifahrt der Ricarda-Huch-Realschule führte 27 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 nach Mallnitz in Österreich.

Nach der Busfahrt und dem Ausleihen des Equipments begannen erste Übungen zur Gewöhnung an das meist noch unbekannte Material. Schnelle Fortschritte in den nächsten Tagen ermöglichten das Befahren des Ankogels. Die Begeisterung und Motivation der Schülerinnen und Schüler war groß, sodass die übrigen Tage auf den Pisten genossen wurden.

Eine sehr gelungene Fahrt fand ihren Abschluss, als der Bus am Samstag Abend wieder den Parkplatz der RHR erreichte und die neuen Skibegeisterten von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

Vielen Dank für eine tolle sportliche Woche an alle Beteiligten!